
Anwendung
Oberflächenvorbereitung mit HDW
Raue, saubere und tragfähige Untergründe für Beschichtungen, Abdichtungen, PCC-Mörtel und Spritzbeton. Ohne Strahlmittel und nahezu staubfrei.
Der Untergrund entscheidet über die Haltbarkeit
Ob Beschichtung, Abdichtung oder Reparaturmörtel: Jedes Instandsetzungssystem hält nur so gut wie der Untergrund, auf dem es aufgebracht wird. Zementschlämme, alte Beschichtungen, lose Bestandteile und Chloride müssen vollständig entfernt werden. Mit Höchstdruckwasser stellen wir raue, saubere und tragfähige Oberflächen her, ohne Strahlmittel und ohne thermische Belastung des Betons.
Wir bereiten Untergründe vor für
Beschichtungen und Oberflächenschutzsysteme
Abdichtungssysteme
PCC-Mörtel und Reparaturmörtel
Spritzbeton
Sichtbeton- und Spachtelarbeiten
Vorteile gegenüber Sandstrahlen
Nahezu staubfreies Arbeiten
Kein Strahlmittel, keine Entsorgung von Strahlgut
Entfernt Chloride, Rost und lose Bestandteile im selben Arbeitsgang
Keine Mikrorisse durch Schlagwirkung
Sehr gute Haftzugwerte
Haftzugfestigkeit nach Vorgabe
Für viele Instandsetzungssysteme wird eine Haftzugfestigkeit von im Mittel mindestens 1,5 N/mm² gefordert, bei Ingenieurbauwerken in der Regel nach ZTV-ING Teil 3. Mit Höchstdruckwasserstrahlen schaffen wir einen Untergrund, der diese Anforderungen erfüllen kann. Der Nachweis erfolgt über Abreißversuche.
Große Flächen und schwierige Stellen
Große Boden-, Wand- und Deckenflächen bearbeitet der HDW-Roboter gleichmäßig, Wände und Decken bis etwa 7,5 m Arbeitshöhe. Ecken, Kanten, Schächte und Anschlüsse übernehmen unsere Düsenführer mit der Handlanze.
Mehr zu den Verfahren: Maschineller Betonabtrag mit dem HDW-Roboter und handgeführte HDW-Lanzen.
Häufige Fragen zur Oberflächenvorbereitung
Können alte Beschichtungen entfernt werden?
Ja. Höchstdruckwasser entfernt Beschichtungen, Farben und Zementschlämme und raut den Beton gleichzeitig auf.
Ist das Verfahren für Innenräume geeignet?
Ja, weil kaum Staub entsteht. Das Wasser wird gefasst und abgeleitet, angrenzende Bereiche werden vorher geschützt.
Wie schnell kann nach dem Strahlen weitergearbeitet werden?
Das hängt vom Instandsetzungssystem und der geforderten Untergrundfeuchte ab. Maßgeblich sind die Vorgaben des Systemherstellers.

Verfahrensvergleich
Roboter oder Handlanze?
Als Faustregel gilt: Ab etwa 10 m³ Betonabtrag auf zusammenhängenden Flächen ist der Roboter die wirtschaftlichste Lösung. Abgerechnet wird auf Basis von Tagespauschalen. Bei verwinkelten Geometrien, engen Platzverhältnissen oder kleinen Mengen kommt unsere handgeführte Lanze zum Einsatz.
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